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Kolloquium in Lüttich gegen die soziale AusgrenzungNicht nur Ausländer, auch Minderbemittelte und Arbeitslose vom sozialen Ausschluss bedroht
Im Rahmen des Projektes RECES fand am Montag, dem 20. Februar 2006, ein internationales Kolloquium zum Thema „Soziale Integration in der Euregio Maas-Rhein“ statt. Die Projektpartner aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden hatten eine Reihe Experten nach Lüttich eingeladen, um über aktuelle und brisante Themen rund um die Bekämpfung des sozialen Ausschlusses zu diskutieren. Projektkoordinator Jean-Michel Heuskin, Direktor des CRIPEL (regionales Zentrum für die Integration von Ausländern in der Region Lüttich) konnte an diesem Tag rund 200 Gäste im Hörsaal der Hochschule der Provinz Lüttich begrüßen, darunter etwa 130 Studenten.
Während des Vormittags referierten die Experten über Themen wie „Armut in der Stadt“, „Staatsbürgerlichkeit als Element der Eingliederung und des Ausschlusses“, oder „Sozialer Ausschluss und Kohäsion“. Im Nachmittag wurden dann verschiedene Fallbeispiele aus den fünf Partnerregionen der Euregio Maas-Rhein vorgestellt. Dabei wurde der Ausschluss illegaler Immigranten in der Lütticher Region ebenso erläutert wie die neue Integrationspolitik in den Niederlanden oder die Arbeitsmarktreform „Hartz IV“ in Deutschland. Hierbei wurde deutlich, dass der soziale Ausschluss nicht nur Ausländer betrifft, sondern auch Minderbemittelte oder Arbeitslose. |
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