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30 Jahre Euregio Maas-Rhein

Offizieller Festakt zum runden Jubiläum in Lüttich und Maastricht

Lüttich - Maastricht, 23/06/2006

Die Euregio Maas-Rhein feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung als Arbeitsgemeinschaft mit ständigem Sitz in Maastricht im Jahr 1976 setzen sich ihre Mitarbeiter und Partner mit Begeisterung und Eifer für die Integration der Bevölkerung im Dreiländereck Belgien, Deutschland und die Niederlande ein. Und das mit großem Erfolg, wie die zahlreichen Verbesserungen für die Bevölkerung der Euregio Maas-Rhein belegen. Vor allem seit dem Beginn der Förderung durch die europäischen INTERREG-Mittel im Jahr 1991 hat die „Stichting“ Euregio Maas-Rhein eine Vielzahl grenzüberschreitender Projekte und Initiativen in den verschiedensten Bereichen wie Gesundheitsfürsorge, Sicherheit, Kultur, Mobilität, Wirtschaft, Umwelt und Tourismus auf den Weg gebracht.

Ihr rundes Jubiläum hat die Stichting Euregio Maas-Rhein am Freitag, dem 23. Juni 2006, mit einem Festprogramm gefeiert, das sich ebenso bunt und vielfältig präsentierte wie die Euregio Maas-Rhein selbst. Neben einem offiziellen Festakt im Palais des Congrès in Lüttich gehörten dazu eine Ausstellung besonders herausragender INTERREG-Projekte und eine Schifffahrt auf der Maas.


Darüber hinaus wurde die Auszeichnung Euregio-Rosette im Festsaal des Gouvernements in Maastricht an insgesamt 13 Personen verliehen, die sich in der Vergangenheit besonders für die Belange der Euregio und ihrer Bürgerinnen und Bürger eingesetzt haben.

 

 

In einer Festrede verglich der Gouverneur der Provinz Lüttich und Vorsitzende der Stichting Euregio Maas-Rhein, Michel Foret, die 30-jährige Zusammenarbeit mit einem gemeinsamen Weg Seite an Seite, auf dem die Partner sich gegenseitig gestützt und mit der Zeit einen gemeinsamen Rhythmus gefunden hätten. Er beschrieb die Euregio als ein „Mini-Europa“, in dem Projekte auf ihre Realisierungschancen für die gesamte EU hin getestet würden, und zeigte sich zuversichtlich, dass die Europäische Kommission dieser Pionierrolle der Euregio auch in der INTERREG IV-Periode von 2007 bis 2013 durch entsprechende Fördermittel Rechnung tragen werde.


Pierre Dirlewanger von der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission würdigte insbesondere die Effizienz, mit der die Euregio Maas-Rhein Ideen und Vorschläge in konkrete Projekte umzusetzen wisse. Weiterhin wies er darauf hin, dass die Kofinanzierung durch europäische Mittel ab 2007 bis zu 75 Prozent - und nicht wie bisher – 50 Prozent – der Gesamtkosten betragen könne. Wie Gouverneur Foret sieht er die Zukunftsaufgabe der Euregio vor allem darin, den Bürgern die Euregio als etwas Alltägliches, nicht Abstraktes begreiflich zu machen. Die INTERREG-Projekte seien dafür besonders geeignet, da sie die täglichen Bedürfnisse der Bürger ansprechen und der europäischen Kohäsionspolitik damit ein Gesicht verleihen würden, so Pierre Dirlewanger.


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