Eupen, 26. Januar 2007
Neuer Euregio-Vorsitzender, Gouverneur Léon Frissen, besucht Mitarbeiter in Eupen
Zielsetzung: eigene, klare Identität für die Euregio Maas-Rhein
Der Jahreswechsel hat gleich drei Neuerungen für die Euregio Maas-Rhein mit sich gebracht: der Umzug von Maastricht nach Eupen, der Beginn eines neuen INTERREG-Programms sowie der Wechsel des Vorsitzes der Stichting Euregio Maas-Rhein.
Seit dem 1. Januar 2007 ist der Kommissar der Königin der Provinz Limburg (NL), Léon Frissen, Vorsitzender der Stichting Euregio Maas-Rhein. Die Euregio ist für den 56-jährigen Limburger keine Unbekannte: als er im Juli 2005 das Amt des Kommissars – in Limburg auch „Gouverneur“ genannt – übernahm, wurde er automatisch Mitglied des 20-köpfigen Euregio-Vorstandes. Léon Frissen kann darüber hinaus auf eine langjährige politische Erfahrung zurückblicken: für die niederländischen Christdemokraten wurde er zwei Mal (1986 und 1990) in das nationale Parlament gewählt. 1994 ernannte ihn die niederländische Königin Béatrix zum Bürgermeister, bevor er dann im Juli 2005 zum Kommissar der Königin in Limburg ernannt wurde. Am 23. Januar 2007 besuchte Léon Frissen die zwölf Mitarbeiter der Stichting Euregio Maas-Rhein in ihren neuen Büros in Eupen.
Während eines Arbeitsgesprächs erläuterte der Gouverneur seine Zielsetzungen und Schwerpunkte für die kommenden drei Jahre - das Amt des Vorsitzenden wechselt turnusmäßig nach drei Jahren von einer Partnerregion in die andere. Einer seiner Schwerpunkte ist es, die Euregio Maas-Rhein im Europa der 27 Mitgliedstaaten zu profilieren; ihr eine eigene, klare Identität zu verleihen. Des Weiteren gilt es, die Bande zu den europäischen Behörden zu verstärken und strategische grenzüberschreitende Projekte zu fördern, mit denen sich die Einwohner der Euregio Maas-Rhein identifizieren können.
Das Europa der Zukunft wird ein Europa der Regionen sein. Die Euregio Maas-Rhein wird als starke und zukunftsorientierte Region eine wichtige Rolle im Europa von morgen spielen.
www.limburg.nl/gouverneur