Eupen, November 2008
Für eine gemeinsame Bekämpfung der drogenbedingten Kriminalität in der Euregio Maas-Rhein
Die "Gouverneurs" der Euregio Maas-Rhein haben am 14. November 2008 das Gutachten "Für eine gemeinsame Bekämpfung der drogenbedingten Kriminalität in der Euregio Maas-Rhein" in Empfang genommen. Auf Bitten des Vorstands der EMR haben die Strafrechtsexperten Prof. Cyrille Fijnaut und Brice De Ruyver eine Bestandsaufnahme der Problematik und ein integrales Handlungskonzept zur Bekämpfung der Drogenkriminalität in der Euregio Maas-Rhein erstellt.
Dieses Gutachten ist fast unweigerlich nicht nur für den Ansatz zur Bekämpfung der drogenbedingten Kriminalität in der Euregio Maas-Rhein, sondern für die Bekämpfung dieses Problems im gesamten belgisch-niederländischen bzw. deutsch-niederländischen Grenzgebiet relevant. Und das wiederum bedeutet, dass das Gutachten auch für die Politik von Belang ist, die diese und andere Mitgliedstaaten diesbezüglich im Rahmen der Europäischen Union verfolgen. Denn wenn diese Politik innerhalb der Europäischen Union sind die Probleme der drogenbedingten Kriminalität so deutlich wie in dieser Euregio. Und nirgendwo sonst ist eine intensive Zusammenarbeit in verschiedenen Disziplinen so wichtig, um diese Probleme weiterhin unter Kontrolle behalten zu können.
Der Vorstand der Euregio Maas-Rhein hofft, dass er mit diesem Gutachten die Bekämpfung eines Problems voranbringen kann, das die Bevölkerung in dieser Region beseitigt wissen möchte. Die Studie lässt keinen Zweifel mehr: die Zeiten, in denen lokalen Behörden - meist gegen den Strom - auf sich allein gestellt für eine bessere Lebensqualität in unserer Region kämpfen mussten, sind vorbei. Nun ist es Aufgabe höherer Ebenen, sich im Rahmen ihrer Befugnisse mit dem Problem auseinanderzusetzen und sich - getragen von einem gemeinsamen, unbefangenen und grenzüberschreitenden Leitbild - für seine Lösung einzusetzen.
Der komplette Bericht ist zu finden unter Rubrik Service/Veröffentlichungen.