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Eigeninitiativen
Zorg over de grens
Die Gesundheitsversorgung ist in der Euregio Maas-Rhein, vor allem für Grenzpendler, nach wie vor eine Quelle verschiedener Ärgernisse. Allerdings sind in der jüngeren Vergangenheit und im Rahmen von INTERREG II-Projekten einige spürbare Verbesserungen erzielt worden. Anknüpfend an diese Verbesserungen, die vor allem die Wahl fachärztlicher Leistungen, Krankenhausaufenthalte und die Arzneimittelversorgung betrafen, sollen nun weitere Einrichtungen des Gesundheitswesens einbezogen werden. Da aufgrund der fundamentalen Systemunterschiede eine Harmonisierung der Gesundheitsversorgung nicht angestrebt wird, sind hier in einer strategischen Perspektive Kooperationen und Konvergenz gefragt. In diesem Sinne soll die Mobilität in der grenzüberschreitenden Gesundheitsvorsorge auf die Anbieter von Leistungen ausgedehnt werden; letztlich umfasst dieses Vorhaben auch erste Schritte zur Einflussnahme auf grenzüberschreitende Planung und Vorhaltung im Gesundheitsbereich. Weitere konkrete Ziele sind verbesserte Transparenz und Information für alle Beteiligten sowie eine Vereinfachung administrativer Prozeduren. Durch die verschiedenen Einzelmaßnahmen soll das euregionale Netzwerk unter Einbindung aller Beteiligten, insbesondere auch der Patientenorganisationen, stabilisiert und ausgebaut werden.
Kontakt: Jacques Scheres jscheres@knmg.nl
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