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Innovationsvermögen von euregionalen Betrieben erhöhen
INTERREG-Projekt « Strategisch Innoveren » übertrifft die Erwartungen
Hasselt, 10/02/2006
Der Trend der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung geht zur Globalisierung. Die Konkurrenz zwischen Betrieben wird damit deutlich erhöht. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen die Unternehmen nicht nur ihr Preis-Leistungsverhältnis ständig optimieren, sondern auch immer wieder neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen.
Um die Innovationskapazität der euregionalen Betriebe zu erhöhen, wurde im Jahr 2004 das INTERREG-Projekt „Strategisch Innoveren“ lanciert. „Strategisch Innoveren“ ist ein grenzüberschreitendes Kooperationsnetzwerk, das vom Zentrum MERIT (Maastricht Economic and social Research and training centre on Innovation and Technology) koordiniert wird. Partner sind die Universität Hasselt sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaften SPI+ in Lüttich und AGIT in Aachen.
Unternehmen aus der gesamten Euregio Maas-Rhein werden begleitet bei der Erhöhung ihrer Innovations-kapazität sowie bei der Erneuerung ihres Produktions-prozesses, beim Management oder bei der Betriebsorganisation. Die angebotene Unterstützung bezieht sich somit nicht nur auf die reine Innovation von Prozessen oder die Vermarktung von neuen Produkten, sondern auch auf Verbesserungen im Management. Die gesamten Projektkosten sind auf 5,8 Mio. Euro veranschlagt. 50 % davon werden über das INTERREG-Programm bezahlt, die anderen 50 % werden von den Projektpartnern und lokalen Behördern als Kofinanzierungen aufgebracht.
Am Freitag, dem 10. Februar 2006, hat Marc Vandeput, Ständiger Abgeordneter der Provinz Belgisch-Limburg und zuständig für Wirtschaft und Europäische Angelegenheiten, während eines Symposiums im Provinzgebäude zu Hasselt die Zwischenresultate des INTERREG-Projektes „Strategisch Innoveren“ veröffentlicht. „Seit dem Start dieses Projektes haben sich bislang schon 235 Betriebe daran beteiligt. Wir liegen damit deutlich in der Zeitplanung – unsere Erwartungen werden sogar noch übertroffen“, freut sich Abgeordneter Marc Vandeput über den Erfolg des Projektes.
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